• 23Jul
2014

Zwei Münchner Architektenbüros konnten mit ihren Entwürfen bei der Gestaltung der rund 10.000 Quadratmeter Fläche in direkter Regensburger Altstadtnähe überzeugen.

„Das Dörnberg“ – unter diesem Namen wird in den kommenden Jahren in Regensburgs Innerem Westen Raum für Wohnen, Arbeiten und Naherholung entstehen. Als Auftakt des Projekts ist ab 2015 die Umsetzung des „Dörnberg-Forums“ an der Kumpfmühler Brücke, dem östlichen Ende des Baugebiets geplant. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Quartiers- und Nahversorgungszentrum, in dem Einzelhandel, Büroräumlichkeiten, Dienstleistungen, Gastronomie und ein Hotel Platz finden sollen.

Neun ausgewählte Architektenbüros aus München und Regensburg erhielten im Rahmen eines Planungswettbewerbs die Möglichkeit, ihre Ideen zur Ausgestaltung des „Dörnberg-Forums“ zu präsentieren. Auslober des Wettbewerbs war die Dörnberg-Viertel Projekt GmbH & Co. KG, die für den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan verantwortlich ist. Die Bewertung der eingereichten Beiträge lag in den Händen eines Preisgerichts unter Vorsitz der Münchner Architektin Prof. Ingrid Burgstaller. Den ersten Platz teilten sich die Entwürfe von Allmann Sattler Wappner Architekten und Brückner Architekten, beide aus München.

„Die ausgezeichneten Entwürfe schafften es auf Ihre Art, eine Torwirkung zur Altstadt zu erzeugen und einladende Freiräume zu gestalten, zwei Aspekte, die uns besonders wichtig sind“, so der gebürtige Regensburger und Geschäftsführer der Projektgesellschaft Martin Bucher. Neben den Bauherren saßen in den Reihen der Jury Entscheider aus Regensburgs Politik und Verwaltung wie Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, CSU-Stadtrat Josef Zimmermann und Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann. Bei der Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge wurde besonderer Wert auf städtebauliche Aspekte gelegt, das heißt, eine stimmige Einbettung in die Umgebung. Die funktionale Eignung war ein weiteres wichtiges Beurteilungskriterium. Eine Identität stiftende Wirkung für das gesamte Viertel und ein Höchstmaß an Aufenthalts- und Lebensqualität für künftige Nutzer bestimmen die Rolle des Quartierszentrums.

Der Weg zum endgültigen Entwurf, der beim „Dörnberg-Forum“ zur Ausführung kommt, ist noch lang, jetzt geht es an die Feinarbeit: Auf Basis von Gesprächen mit interessierten Mietern werden die Entwürfe der Erstplatzierten nun überarbeitet. Weitere Informationen gibt es unter www.das-doernberg.de.

pm / uh
Wochenblatt, 23.07.2014